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Donnerstag, 10. Januar 2008

Stehvermögen war angesagt

Der Geräuschpegel in der Dreiländerhalle war hoch, als die Matadoren Dorfner und Zankl ihre Ansprachen hielten.

Sie beweihräucherten sich selber, redeten und redeten während an den Stehtischen so manche Diskussion entstand.

Dorfner war der Bessere, er redete nicht so lange. Zankl kam vom Hundertsten ins Tausendste. Wir erfuhren wahnsinnig interessante Dinge. Der neu angelegte Klostergarten habe 92 Bäume, oder waren es doch 96? Gigantisch, so viele?

Im Foyer war Schaulaufen angesagt. Da lief ein Andi Scheuer, geschniegelt und gebügelt, pomadig mit Grinsegesicht herum.

Während der Dupper Jürgen sich Hände schüttelnd durch die Arena wälzte, stolzierte Klaus Rose als elder statsman zwischen den Grüppchen. Es wimmelte von Bürgermeistern, Stadt- und Kreisräten, Kandidaten und Kandidatinnen.

Endlich, nach drei Pils und viel Blabla hatte ich mir das Buffet verdient und das war gut.

Dienstag, 8. Januar 2008

Zwei Jungpolitiker

im Fadenkreuz der Wahlbeobachtung.
Da sind die Brüder Weinert nicht mal 4 Jahre in Passau, schon erwecken sie das Interesse der Medien und sind in aller Munde. Was ist das für ein Phänomen?
Wer kennt die Beweggründe sich in ihrer Wahlheimat Passau politisch zu engagieren?
Warum sind sie Zielscheibe von polemischen Äußerungen?
Ich verstehe das nicht, deshalb frage ich.
Vielleicht finden sie den Weg hierher in diesen Blog und können ihre Sichtweise schildern.

Können wir nicht froh sein, wenn sich junge Menschen politisch in einer demokratischen Partei engagieren? Müssen sie so ticken, wie wir es wollen?

Eines ist gewiss, sie bringen Farbe in den Wahlkampf.
All die Waschlers, Duppers, Zankls, Teuchners, Meyers, Koblers und Mangolds rangieren auf dem Abstellgleis.
(Ja, ich habe ein paar Großkopferte vergessen - sorry - war gewollt)

Montag, 7. Januar 2008

Es ist falsch, wenn Sie ...

dem Wahlkampfprofiler ausschließlich eine Auseinandersetzung mit der rechten Szene unterstellen. Ich bin dankbar, dass ich in unserer Demokratie hier frei schreiben kann und
die Gedanken Vieler bündeln darf. Das gestehe ich jedem - auch der NPD - zu.

Machen wir was daraus.
Sie sind eingeladen mit zu diskutieren.

Sonntag, 6. Januar 2008

Bürger gegen Extremismus

Fürstenzell setzt ein Zeichen.

Über 500 friedliche Demonstranten sind dem Ruf des Bürgermeisters gefolgt.
"Wir wollen keine Nazis in Fürstenzell", riefen sie.

In einer beeindruckenden Rede beschwor Bürgermeister Franz Lehner die Demonstranten nicht zuzulassen, dass von Fürstenzell aus braunes Gedankenungut verbreitet wird.

"Nazis raus aus Fürstenzell"

Besonders viele junge Menschen folgten dem Ruf ihres Bürgermeisters.

Stimmen dazu:

Wir haben jeden Tag über 2000 Schüler am Ort,
deshalb tragen wir für diese Kinder und Jugendlichen
eine besondere Verantwortung.

Wir dürfen nicht schweigen, wenn diese braune Suppe bei uns überkocht.

Wehret den Anfängen.
Wir müssen unseren jungen Menschen eine klare Perspektive geben,
dann werden sie für Nazi-Parolen nicht anfällig.

Ich achte jeden Menschen, ob CSU'ler, Kommunist, NPD'ler, Bischof oder Prostituierte,
aber ich verabscheue die Gedanken dieser braunen Horden. Deshalb habe ich für diese Auswüchse null Toleranz

Wer war da?

MdB Dr. Max Stadler
MdL Eike Hallitzky
MdL Franz Meyer
BzR Dr. Günther Kohlbacher
Bgmstr. Hans Gschwendner Vilshofen
Bgmstr. Josef Stöcker Neuburg/Inn
Bgmstr. Reinhold Hoenika, Ortenburg
alle Markträte aus Fürstenzell
viele Kreisräte und Stadträte aus Passau.

Freitag, 4. Januar 2008

Stadt und Land ...

... Hand in Hand ... ?
Na, ob das das ganze Jahr über so reibungslos funktioniert?
Da sind schon mal zwischen "Stadt und Land" die Fetzen geflogen im vergangenen Jahr.
Zu verschieden sind die kommunalpolitischen Interessen von "Stadt und Land".
Das fängt bei der Nordtangente an,
zieht sich über die Donaubrücke, die gebaut werden soll oder auch nicht,
bis hin zu den Krankenhäusern.
Die Gemeinden klagen über die Kaufkraftabschöpfung Passaus
bis hin zur Landflucht.
Was da "Hand in Hand" gehen soll frage ich mich.
Am Neujahrsempfang ( Do, 10. 01.) in der Dreiländerhalle
werden wir die Schönwetterreden hören.
Wetten dass ein Wort hundertprozentig kommt.

Aufsteigerregion ...
wo steigen wir denn auf?
Sie werden es uns erklären, die Politischen.
Mit süßen Worten werden sie es erklären.

Mittwoch, 2. Januar 2008

Unterstützung für Bürgermeister Franz Lehner

Lehner ruft zur Demonstration gegen die NPD auf. Die wollen in Fürstenzell einen Stammtisch etablieren. Liebe Fürstenzeller wehrt euch. Unter dem Deckmäntelchen der Demokratie versuchen die "braunen Kameraden" ihr Gedanken(un)gut zu verbreiten. Unterstützt euren Bürgermeister.
Der Wahlkampfprofiler wird dabei sein und ganz genau hinschauen, wer diesen couragierten Bürgermeister unterstützt.
Auf der Homepage des FC Fürstenzell wird zur Demo aufgerufen.
Das sollten alle Vereine tun.

Liebe Fürstenzeller, jetzt könnt ihr Farbe bekennen.
Liebe Kandidaten und Kandidatinnen aller Parteien in Fürstenzell,
kommt zur Demo, am Samstagnachmittag (5.1.)
meine Info bisher Beginn18:00 Uhr .

Der offene Brief der NPD an Bürgermeister Lehner

nicht einschüchtern lassen.
Zeigt diesen Rechten, was wir von ihnen denken.
Sie haben keinen Platz in unserer Demokratie.
Argumente sind gefragt, keine Parolen.

Zur Information über die NPD

Dienstag, 1. Januar 2008

Ortsverschandelung und Frauenpower

Die Lokalgrößen der CSU geben sich umweltbewusst.
Keine Wahlplakate, - nein bloß nicht.
Diese bösen Sozis mit ihren Plakaten verschandeln das Ortsbild.
Wenig später finde ich eine mehrseitige und großformatige Hochglanzbroschüre in meinem Briefkasten.
Näher am Menschen steht da drauf … da schaut der Meyer Franzi gerade so heraus, als ob er nicht auf drei zählen könnte.
Alle sind sie abgebildet, durchweg sehr ordentlich photographiert.

Man erkennt die Profis darunter, die zielsicher und selbstbewusst in die Kamera lächeln. Der Pflugbeil Fritz würde glatt als Glark-Gable-Verschnitt durchgehen.
Einzig der Lustinger Dieter wird seinem Namen nicht gerecht. Mann, schaut der grantig.

Vierzehn Frauen hab ich gezählt, Respekt, das nenne ich Frauenpower.
Meine Favoritin ist die Berchtold Uschi, dezent und geschmackvoll abgelichtet.
Dagegen sieht die von der Leyen auf ihren Photos alt aus.

Nur der Meyer Franzi, ich weiß nicht, der kommt so schüchtern rüber.