Liebe Freunde, wenn Sie Texte aus meinem Blog verwenden,
bitte geben Sie den Autor an, sonst ist es geistiger Diebstahl.
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Dienstag, 4. Oktober 2016
Thema »SPORT« - 03
03.) keine Platzreife!
Ich begebe mich jetzt auf ganz dünnes Eis. Ich will was übers Golfen schreiben.
Vorausschicken muss ich, ich stand noch nie auf einem Golfplatz, geschweige denn mit einem Schläger in der Hand.
Obwohl, Golfbälle sind mir vertraut. Ich hatte mal zwei davon auf meinem Schreibtisch liegen. Das waren Werbegeschenke eines Pharmaunternehmens. Die waren weiß mit einem Firmenlogo drauf.
Irgendwann sind sie abhandengekommen.
Gelegentlich saß ich mit Golfern und Golferinnen zusammen, die nach einem langen Tag auf dem Green zusammenkamen, um ihre Trophäen in Empfang zu nehmen.
Irgendwie hatten die um einen Pokal gespielt, der von einer Firma ausgelobt wurde.
Die ganze Zeremonie drumherum machte mich neugierig. Ich lauschte den Schilderungen der Golfer und auch der Golferinnen und da ich vollkommen ahnungslos war, war alles neu für mich.
Das Ranking wurde mit Pathos zelebriert. Das kam so rüber, als sei dies das Allerwichtigste im Leben. Zusammen mit der vollständigen Berufsbezeichnung wurden die Teilnehmer vorgestellt und in diverse Kategorien eingeteilt. Dabei machten so einige Witzeleien die Runde, mal amüsant, mal geschmacklos.
Ich wurde eindeutig als Außenseiter betrachtet. Nur mein beruflicher Rang war daran schuld, dass ich respektiert wurde.
Ich war die meiste Zeit still. Es drehte sich ja alles ums Golfen und davon hatte ich keine Ahnung.
Zu vorgerückter Stunde, auch ich hatte schon das eine oder andere Weinderl konsumiert, schlug ich dem Turnierausrichter vor, neben dem Golfturnier auch ein Minigolfturnier für uns Nichtgolfer auszurichten. Dann hätten auch wir tagsüber unseren Spaß und könnten an einer Siegerehrung aktiv teilnehmen.
Ich ahnte nicht, was für Reaktionen ich damit auslöste. Heute würde man sowas als »Shitstorm« bezeichnen. Damals war dieses Wort unbekannt.
Es brach eine Revolte aus. Golferinnen und Golfer stierten mich fassungslos an.
Wie konnte ich es wagen solch ein Ansinnen vorzuschlagen. Inmitten einer erlauchten Golfrunde redete ich von Minigolf. Das war unverzeihlich.
Dementsprechend waren auch die Kommentare.
Ich solle, meinen gesellschaftlichen Verpflichtungen entsprechend, endlich mal die Platzreife machen, damit ich standesgemäß mitspielen kann.
Das ganze liegt jetzt mehr als zwanzig Jahre zurück. Damals zählte Golf zu den Elitesportarten. Heutzutage ist das in vielen Fällen nicht mehr so. Obwohl, so ein Hauch Mondänität hält sich immer noch, auch wenn’s schon Golfklamotten bei Trigema gibt.
Übrigens: Golf ist mir immer noch fremd.
Nun noch die allerletzte Meldung aus dem Sport:
Chiemgau, Oberbayern: Der Weltrekord im Dauerjodeln ging mit 15 Stunden, 11 Sekunden an Andrea Wittmann aus Truchtlaching im Landkreis Traunstein.
Samstag, 1. Oktober 2016
Thema »SPORT« - 02
02.) Titulitis
Unsere Gesellschaft lebt von Titeln und Ehrbezeichnungen, selbst von Solchen, die offiziell längst entsorgt sind. Gerade im Sport ist diese Titulitis anzutreffen.
Können Sie sich vorstellen, dass jemand Angela Merkel als »Lichtgestalt« bezeichnet?
Postwendend würde er mit Spott und Hohn überschüttet. Auf Neudeutsch, er würde einen gewaltigen Shitstorm auslösen.
Was bei der Bundeskanzlerin nicht geht, ist bei Franz Beckenbauer Alltag. Ernstzunehmende Sportreporter und anderweitige Berichterstatter verwenden für den Franz seit Jahren diesen »Ehrentitel«. Da regt sich niemand auf.
Aber damit nicht genug!
Er ist gleichzeitig auch noch Kaiser und Fußballgott.
Mauscheleien und unappetitliche Vorkommnisse werden geflissentlich toleriert. Wer für den Fußballsport Gutes getan hat, der darf sich so manches leisten, für das ein anderer von der Gesellschaft geächtet würde.
Bei unserer Bundeskanzlerin wäre sowas undenkbar.
Bei Showgrößen und Schlagersternchen kann das auch passieren. Da wird einer zum »König von Mallorca« ausgerufen, obwohl die Insel zu Spanien gehört und die schon einen König haben. Dabei kann der noch nicht mal gut singen!
Diego Maradona wurde sogar eine »Hand Gottes« angedichtet. Ein Stürmer aus der Kreisliga fliegt dafür vom Platz!
»Kronprinzen« gibt es im Sport massenweise und im Funktionärswesen selbstverständlich jede Menge »Präsidenten«.
So ein Verbandsfunktionär, der über Jahre die Fäden in den Händen hielt und in krumme und weniger krumme Geschäfte verwickelt war, wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit irgendwann »Ehrenpräsident«.
Da beißt die Maus kein Faden ab!
Ein Abteilungsleiter verliert seinen Job für das gleiche Vergehen.
Es ist nun mal so. Die Maßstäbe beim Sport sind völlig andere. Je populärer er ist, desto sorgloser und leichtsinniger geht unsere Gesellschaft damit um. Gut ist das sicherlich nicht.
Nun noch die allerletzte Meldung aus dem Sport:
TUS 1888 Holzkirchen, Abteilung Budo: »20 Jahre Aikido«. Lehrgang am 15. u. 16. Oktober 2016 mit Watanabe Noboyuku Shihan, 8. Dan Aikikai.
Unsere Gesellschaft lebt von Titeln und Ehrbezeichnungen, selbst von Solchen, die offiziell längst entsorgt sind. Gerade im Sport ist diese Titulitis anzutreffen.
Können Sie sich vorstellen, dass jemand Angela Merkel als »Lichtgestalt« bezeichnet?
Postwendend würde er mit Spott und Hohn überschüttet. Auf Neudeutsch, er würde einen gewaltigen Shitstorm auslösen.
Was bei der Bundeskanzlerin nicht geht, ist bei Franz Beckenbauer Alltag. Ernstzunehmende Sportreporter und anderweitige Berichterstatter verwenden für den Franz seit Jahren diesen »Ehrentitel«. Da regt sich niemand auf.
Aber damit nicht genug!
Er ist gleichzeitig auch noch Kaiser und Fußballgott.
Mauscheleien und unappetitliche Vorkommnisse werden geflissentlich toleriert. Wer für den Fußballsport Gutes getan hat, der darf sich so manches leisten, für das ein anderer von der Gesellschaft geächtet würde.
Bei unserer Bundeskanzlerin wäre sowas undenkbar.
Bei Showgrößen und Schlagersternchen kann das auch passieren. Da wird einer zum »König von Mallorca« ausgerufen, obwohl die Insel zu Spanien gehört und die schon einen König haben. Dabei kann der noch nicht mal gut singen!
Diego Maradona wurde sogar eine »Hand Gottes« angedichtet. Ein Stürmer aus der Kreisliga fliegt dafür vom Platz!
»Kronprinzen« gibt es im Sport massenweise und im Funktionärswesen selbstverständlich jede Menge »Präsidenten«.
So ein Verbandsfunktionär, der über Jahre die Fäden in den Händen hielt und in krumme und weniger krumme Geschäfte verwickelt war, wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit irgendwann »Ehrenpräsident«.
Da beißt die Maus kein Faden ab!
Ein Abteilungsleiter verliert seinen Job für das gleiche Vergehen.
Es ist nun mal so. Die Maßstäbe beim Sport sind völlig andere. Je populärer er ist, desto sorgloser und leichtsinniger geht unsere Gesellschaft damit um. Gut ist das sicherlich nicht.
Nun noch die allerletzte Meldung aus dem Sport:
TUS 1888 Holzkirchen, Abteilung Budo: »20 Jahre Aikido«. Lehrgang am 15. u. 16. Oktober 2016 mit Watanabe Noboyuku Shihan, 8. Dan Aikikai.
Mittwoch, 28. September 2016
Thema »SPORT« - 01
01.) Was ist das?
So bescheuert das jetzt rüberkommt, es muss sein. Nämlich die Frage: »Was ist Sport?«
Dieser Begriff ist heute weltumspannend und permanent präsent. Sport ist immer und überall. Deshalb meine Frage: »Ist das alles Sport?«
Die Definitionen, was alles Sport ist, gehen ins Unendliche. Selbst die diversen Sportverbände haben verschiedene Auslegungen.
Für den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) steht beispielsweise die (körperliche) motorische Aktivität im Vordergrund. Denkspiele, die Dressur von Tieren sowie Motorsport ohne Einbeziehung solcher motorischer Aktivitäten entsprechen daher nicht dem Sport-Verständnis des DOSB. Dennoch hat der DOSB Schach als Sportart anerkannt; das Internationale Olympische Komitee (IOC) sogar Schach und Bridge.
Je weiter wir uns in den Dschungel der Definitionen vorwagen, desto unübersichtlicher wird es.
In Wikipedia lesen sie das:
Sport wurde im 18. und 19. Jahrhundert als Begriff für eine spezifische Form der Leibesübungen verwendet, welche von England her nach Europa kam. Der Sport in seiner Urform zeichnete sich durch das Leistungs-, Konkurrenz- und Rekordprinzip aus. Dadurch grenzte er sich deutlich vom damals existierenden völkisch-national orientierten Turnen und anderen Formen der Leibesübungen wie der Schwedischen Gymnastik ab, da ihnen die übergreifende Reglementierung und die Leistungsmessung fremd waren.
Und noch so ein Erklärungsversuch:
Sport kann daher sowohl als Körper- und Bewegungskultur als auch als Wettbewerbs- oder Wettkampfkultur verstanden werden. Je nach Auffassung umfasst der Begriff Sport in aller Regel sowohl Phänomene, die beide Aspekte erfüllen als auch solche, die entweder überwiegend den motorischen Körper-Bewegungsaspekt betreffen (z. B. Krafttraining, privater Frühsport oder Trimm-Dich-Bewegung) oder überwiegend den Wettkampf-Aspekt (Schach, Motorsport, Bodybuilding-Wettbewerbe).
Sehen wir den Sport genau so?
Zu Turnvater Jahns Zeiten hieß das noch »Leibesertüchtigung«. Die Jungs wurden fitgemacht, um in den Krieg zu ziehen.
Mit vollem Namen hieß der: »Johann Friedrich Ludwig Christoph Jahn«. Der glühende Nationalist lebte von 1778 bis 1882.
Das nur nebenbei.
All das Geschwafel musste mal erwähnt werden, um aufzuzeigen, wie schwierig der Sport in seiner heutigen Form abzugrenzen ist. Sport kann alles sein.
Was wir mehr und mehr erleben ist die Vermarktung des Sports. Nicht das Gewinnen an sich hat oberste Priorität, sondern die Wertabschöpfung des Gewinnens.
Der Spruch »Dabeisein ist alles!«, sollte seinerzeit die olympischen Tugenden hochhalten. Bei der letzten Olympiade in Rio de Janeiro erlebten wir es, was dieser Spruch noch wert ist. NICHTS!
Heute tummeln sich unter dem Begriff »Sport« Betrüger und Verbrecher, denen nur eines wichtig ist. CASH!
Ich will damit nicht sagen, dass es keinen »sauberen Sport« mehr gibt. Den gibt es sicher noch. Allerdings wird es für den Spitzensport immer schwieriger sauber zu bleiben.
So mancher Athlet, der früher nach GOLD griff, greift heute in die Geldschatulle. Wir lesen es tagtäglich in den Zeitungen. Es wird bestochen und betrogen. Das Funktionärswesen in den Sportverbänden ist in vielen Fällen korrupt!
So weltumspannende Institutionen wie die FIFA mutieren zur Verbrecherorganisation mit mafiösen Strukturen. Wobei bei den Mafiabossen das Wort »Ehre« noch eine Bedeutung hat.
Wir werden uns in den nächsten Wochen die Nischen suchen, in denen Sport noch Spaß macht, Freude bereitet und nicht der Wehrertüchtigung dient.
Nun noch die allerletzte Meldung aus dem Sport:
IOC, Lausanne, Switzerland: Das Maßkrugstemmen wird trotz intensiver Bemühungen der Brauerverbände vorerst keine olympische Disziplin.
So bescheuert das jetzt rüberkommt, es muss sein. Nämlich die Frage: »Was ist Sport?«
Dieser Begriff ist heute weltumspannend und permanent präsent. Sport ist immer und überall. Deshalb meine Frage: »Ist das alles Sport?«
Die Definitionen, was alles Sport ist, gehen ins Unendliche. Selbst die diversen Sportverbände haben verschiedene Auslegungen.
Für den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) steht beispielsweise die (körperliche) motorische Aktivität im Vordergrund. Denkspiele, die Dressur von Tieren sowie Motorsport ohne Einbeziehung solcher motorischer Aktivitäten entsprechen daher nicht dem Sport-Verständnis des DOSB. Dennoch hat der DOSB Schach als Sportart anerkannt; das Internationale Olympische Komitee (IOC) sogar Schach und Bridge.
Je weiter wir uns in den Dschungel der Definitionen vorwagen, desto unübersichtlicher wird es.
In Wikipedia lesen sie das:
Sport wurde im 18. und 19. Jahrhundert als Begriff für eine spezifische Form der Leibesübungen verwendet, welche von England her nach Europa kam. Der Sport in seiner Urform zeichnete sich durch das Leistungs-, Konkurrenz- und Rekordprinzip aus. Dadurch grenzte er sich deutlich vom damals existierenden völkisch-national orientierten Turnen und anderen Formen der Leibesübungen wie der Schwedischen Gymnastik ab, da ihnen die übergreifende Reglementierung und die Leistungsmessung fremd waren.
Und noch so ein Erklärungsversuch:
Sport kann daher sowohl als Körper- und Bewegungskultur als auch als Wettbewerbs- oder Wettkampfkultur verstanden werden. Je nach Auffassung umfasst der Begriff Sport in aller Regel sowohl Phänomene, die beide Aspekte erfüllen als auch solche, die entweder überwiegend den motorischen Körper-Bewegungsaspekt betreffen (z. B. Krafttraining, privater Frühsport oder Trimm-Dich-Bewegung) oder überwiegend den Wettkampf-Aspekt (Schach, Motorsport, Bodybuilding-Wettbewerbe).
Sehen wir den Sport genau so?
Zu Turnvater Jahns Zeiten hieß das noch »Leibesertüchtigung«. Die Jungs wurden fitgemacht, um in den Krieg zu ziehen.
Mit vollem Namen hieß der: »Johann Friedrich Ludwig Christoph Jahn«. Der glühende Nationalist lebte von 1778 bis 1882.
Das nur nebenbei.
All das Geschwafel musste mal erwähnt werden, um aufzuzeigen, wie schwierig der Sport in seiner heutigen Form abzugrenzen ist. Sport kann alles sein.
Was wir mehr und mehr erleben ist die Vermarktung des Sports. Nicht das Gewinnen an sich hat oberste Priorität, sondern die Wertabschöpfung des Gewinnens.
Der Spruch »Dabeisein ist alles!«, sollte seinerzeit die olympischen Tugenden hochhalten. Bei der letzten Olympiade in Rio de Janeiro erlebten wir es, was dieser Spruch noch wert ist. NICHTS!
Heute tummeln sich unter dem Begriff »Sport« Betrüger und Verbrecher, denen nur eines wichtig ist. CASH!
Ich will damit nicht sagen, dass es keinen »sauberen Sport« mehr gibt. Den gibt es sicher noch. Allerdings wird es für den Spitzensport immer schwieriger sauber zu bleiben.
So mancher Athlet, der früher nach GOLD griff, greift heute in die Geldschatulle. Wir lesen es tagtäglich in den Zeitungen. Es wird bestochen und betrogen. Das Funktionärswesen in den Sportverbänden ist in vielen Fällen korrupt!
So weltumspannende Institutionen wie die FIFA mutieren zur Verbrecherorganisation mit mafiösen Strukturen. Wobei bei den Mafiabossen das Wort »Ehre« noch eine Bedeutung hat.
Wir werden uns in den nächsten Wochen die Nischen suchen, in denen Sport noch Spaß macht, Freude bereitet und nicht der Wehrertüchtigung dient.
Nun noch die allerletzte Meldung aus dem Sport:
IOC, Lausanne, Switzerland: Das Maßkrugstemmen wird trotz intensiver Bemühungen der Brauerverbände vorerst keine olympische Disziplin.
Dienstag, 27. September 2016
Neues Thema: Sport
Auf den ersten Blick ist das ein ausgelutschtes Thema. Alle Gazetten sind voll davon. Es geht aber auch anders. Ich habe es nicht auf die etablierten Sportarten abgesehen, sondern eher auf die skurrilen und unbekannten. Davon gibt es eine ganze Menge.
Selbstverständlich will ich auch mal über Fußball ablästern oder einen Golfschläger zweckentfremden.
Ich weiß es selber noch nicht so genau und das ist gerade das Aufregende und Spannende daran.
Das Schönste beim Schreiben passiert dann, wenn der Schreiberling sich selbst überraschen kann.
Die 1. Staffel »Gedanken eines Rentners« aus dem Nachbarblog wird mit dem nächsten Eintrag beendet sein. Allerdings habe ich eine 2. Staffel im Auge.
Jetzt werde ich erst mal Material sammeln und denke in ein bis zwei Wochen kann ich mit der ersten Geschichte aufwarten.
Selbstverständlich will ich auch mal über Fußball ablästern oder einen Golfschläger zweckentfremden.
Ich weiß es selber noch nicht so genau und das ist gerade das Aufregende und Spannende daran.
Das Schönste beim Schreiben passiert dann, wenn der Schreiberling sich selbst überraschen kann.
Die 1. Staffel »Gedanken eines Rentners« aus dem Nachbarblog wird mit dem nächsten Eintrag beendet sein. Allerdings habe ich eine 2. Staffel im Auge.
Jetzt werde ich erst mal Material sammeln und denke in ein bis zwei Wochen kann ich mit der ersten Geschichte aufwarten.
Freitag, 18. März 2016
Wertegemeinschaft
Die Europäische Union wurde immer wieder als Wertegemeinschaft verstanden und gepriesen. Und das am lautesten von ihren Mitgliedern selber. Lange plätscherte dieses Wort an einer desinteressierten Öffentlichkeit vorbei. Es wurde nie hinterfragt. Es stand im Raum und verströmte seine Aura. Eine Wertegemeinschaft war was Gutes. Wir in der EU haben Werte, die wir notfalls auch verteidigen. Wir sind nämlich die Guten.
Nur, ...
Hinterfragt, was diese Werte denn sind, wurde nicht!
Natürlich unsere Demokratie, werden jetzt ein paar ganz Vorlaute plärren. Dann hat es sich aber auch schon ausgedemokratisiert!
Solange wir uns aus dem gut gefüllten EU-Topf bedienen konnten waren wir die Vorzeigedemokraten. Die Schönwetterlage über Europa forderte nicht, sie lullte ein.
Jeder machte seinen Profit, jeder war zufrieden.
Dass so ein Zustand nicht für die Ewigkeit festgeschrieben ist, liegt auf der Hand.
Jetzt wird das Klima rauher.
Jetzt stehen plötzlich Menschen an unseren Grenzen, denen die europäische Wertegemeinschaft, schon seit Jahrzehnten ihre Zukunft stiehlt. Unser Wohlstand ist mit verantwortlich am Elend dieser Menschen. Wir haben sie bestohlen und ausgebeutet.
Jetzt sind sie da und unsere Wertegemeinschaft zerplatzt wie eine Seifenblase. Wir lassen die Menschen im Mittelmeer elendig absaufen, lassen sie unter katastrophalen Bedingungen vor Stacheldrahtzäunen alleine.
Die vielgepriesene Wertegemeinschaft zeigt ihre hässliche Fratze, an der nichts Menschliches mehr ist.
Europa, Du bist am Nullpunkt angelangt!
Europa, Du bist zum Mörder geworden!
Europa, Du kennst nur die Gier und die Macht!
Europa, Du hast auf voller Linie versagt!
© by Fabrizius
Hallo SPD, Hallo, Ihr seid gemeint!
Hä? - Wos? 16%
Sechzehn Prozent von was? Von allen Wahlbeteiligten? Von allen abgegebenen Stimmen? Ach so, nur so eine blöde repräsentative Umfrage.
Hallo SPD, Hallo, ja Ihr seid gemeint!
Gibt Euch das nicht zu denken? Es dauert nicht mehr lange, dann zieht die FDP an Euch vorbei. Im Freistaat werdet Ihr nicht mal mehr als Sozen wahrgenommen sondern nur noch als Lachnummer. Wie lange wollt Ihr das Eurer Basis noch zumuten?
Ach so, die ist Euch egal. Aber Ihr redet schon noch miteinander, oder?
Wisst Ihr überhaupt, wie viel Parteibücher in den letzten Jahren zurückgegeben wurden? Es geht Euch am Arsch vorbei, so ist es!
Wenn Politiker Scham kennen würden, müsstet Ihr Euch in Grund und Boden schämen.
Sechzehn Prozent von was? Von allen Wahlbeteiligten? Von allen abgegebenen Stimmen? Ach so, nur so eine blöde repräsentative Umfrage.
Hallo SPD, Hallo, ja Ihr seid gemeint!
Gibt Euch das nicht zu denken? Es dauert nicht mehr lange, dann zieht die FDP an Euch vorbei. Im Freistaat werdet Ihr nicht mal mehr als Sozen wahrgenommen sondern nur noch als Lachnummer. Wie lange wollt Ihr das Eurer Basis noch zumuten?
Ach so, die ist Euch egal. Aber Ihr redet schon noch miteinander, oder?
Wisst Ihr überhaupt, wie viel Parteibücher in den letzten Jahren zurückgegeben wurden? Es geht Euch am Arsch vorbei, so ist es!
Wenn Politiker Scham kennen würden, müsstet Ihr Euch in Grund und Boden schämen.
© by Fabrizius
Sonntag, 13. März 2016
Der Kreis
Unschwer zu erkennen, ein Kreis. Die vollkommenste geometrische Figur. Der Kreis gehört zu den klassischen und grundlegenden Objekten der euklidischen Geometrie.
Soweit so gut. Ich will hier keine Geometrie und schon gar keine euklidische Geometrie betreiben. Für mich als Schreiberling stellt sich die Frage:
»Warum ist hier ein Kreis?«
Natürlich ist die Frage nicht existentiell, aber sie interessiert mich. Es könnte doch genau so gut ein Rechteck, Vieleck oder ein Tintenfleck sein. Aber, es ist ein Kreis.
Neunhundertneunundneunzig von Tausend Personen schauen das Ding an, nehmen es zur Kenntnis und damit ist es gut. Sie denken noch nicht mal: »Aha, das ist ein Kreis!«. Sie denken Garnichts dabei. Sie sehen was Rundes und das war’s!
Nur einer von tausend macht sich Gedanken, warum ausgerechnet hier ein Kreis abgebildet ist. Nicht alles ist Zufall. Nein! Da steckt System dahinter. Mit einem Zufall macht man sich das allzuleicht um schwub-die-wupp darüber hinwegzusehen. Wer darüber nachdenken will, der darf dem Zufall keine Chance lassen. Der Kreis ist da und er muss zur Kenntnis genommen werden.
Wenn ich Sie jetzt verwirrt habe, liegt das voll in meiner Absicht. Solche Fragen stellt man sich normalerweise nicht. Wir sollten uns solche Fragen öfters stellen.
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