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Sonntag, 26. Juli 2009

Flatrate Bordelle

Das steht in Spiegel-online:

[Zitat] "Sex mit allen Frauen" Bundesweit gibt es inzwischen offenbar Dutzende solcher Flatrate-Bordelle; die Etablissements (...) werben mit "Sex mit allen Frauen, so lange Du willst, so oft Du willst und wie Du willst". [Zitatende]

die Preise haben sie nicht dazu geschrieben.
Jedenfalls macht sie so ein Bumsticket gut als Geschenkgutschein.

Dumm gelaufen

Was macht eine Ministerin mit Dienstwagen im Spanienurlaub?
Der Selbstbedienungsmentalität sind keine Grenzen gesetzt.
Fadenscheinige Argumente müssen zur Begründung her halten.
Jetzt ist der Promischlitten geklaut worden, sonst wäre das nie publik geworden.
Mal sehen wer das Ding jetzt bezahlt.

Mittwoch, 22. Juli 2009

Dümmlich

Zwölf erwachsene Menschen, allesamt aus der politischen Kaste, stehen mit einer Schere in der Hand hinter einem Papierband und schneiden es durch. Ein schönes Photo. Es soll die Öffnung einer Straße symbolisieren. Warum es Zwölf sind hat sicher mit der kommenden Bundestagswahl zu tun. Da ist jede Erwähnung in der Zeitung Recht noch dazu mit einem Bild, auch wenn es noch so bescheuert ist. Apropos "bescheuert" - der ist auch drauf.
Für die Anwohner ist das sicherlich sehr erfreulich, wenn endlich die lang ersehnte Ortsumfahrung verwirklicht ist.
Nur, muss man ein Ereignis mit so einem dümmlichen Schaulaufen begehen?
Wem dient so ein Firefanz ausser einer Selbstdarstellung der Politbarone?

Montag, 6. Juli 2009

Kompetenz vor Parteistrategie

Wenn man der Berichterstattung seriöser Zeitungen auch nur ansatzweise seinen Glauben schenkt, dann sind unsere Damen und Herren Volksverdreher inkompetent, selbstgefällig und in höchstem Maße mit ihrer Karriere beschäftigt. Immer mehr Murks wird produziert. Warnende Stimmen werden ignoriert, vor den Wahlen wird den Menschen Sand in die Augen gestreut, es werden Versprechungen erlogen, koste es was es wolle, Hautpsache der Wähler fällt darauf herein. Die Parteien haben zu viel Macht, wir brauchen Politiker, die eigenständig denken und keinem Fraktionszwang unterworfen werden. Die Listenwahl spült so manchen Karrieresüchtling ins Parlament. Der Ausdruck "abgesichert durch die Liste" muss der Vergangenheit angehören, nur so werden kompetente Volksvertreter direkt vom Wähler ins Parlament geschickt. Es muss möglich sein Menschen ins Parlament zu wählen, die keiner Partei zugehörig sind. Kompetenz muss Vorrang haben vor Parteiengeklüngel.

Donnerstag, 18. Juni 2009

Ein Wort zu Gabriele Pauli

Querdenker wie Gabriele Pauli haben es in unserer verkrusteten Parteienlandschaft schwer. All die Schnarchnasen in den Plenarsälen denken gar nicht daran frischen Wind in die miefige Luft zu lassen. Selbst die Presse bemitleidet ihre allzu forsch vorgetragenen Ideen.
Für die Stolpertruppe der Freien Wähler war sie denkbar ungeeignet.
Sie wollen keine Partei sein, wollen trotzdem mitbestimmen, wollen unabhängig sein.
Ja was nun? Farbe bekennen oder Tralalapolitik machen?
Der Wirbelwind Pauli hat die Biedermänner überfordert.
Eine tolle Frau als Aushängeschild ist o.k., aber die redet ja mit, na das ist nun doch zu viel.
Egal wie man zu den Ansichten von Gabriele Pauli steht,
sie zeigt den Diätenempfängern wie es auch anders gehen kann.

Mittwoch, 17. Juni 2009

Wahlrecht oder Wahlkrampf?

(Zitat aus dem FOCUS:)
Das alte Wahlrecht lässt paradoxe Ergebnisse bei der Mandatsverteilung zu. Hätte die SPD bei der Wahl 2005 19 500 Stimmen weniger erhalten, wäre sie mit einem zusätzlichen Sitz belohnt worden. 4000 Stimmen mehr für die CDU in Sachsen, und die Union wäre damals nicht als stärkste Fraktion in den Bundestag eingezogen.
(Zitatende)

Das kennen wir doch aus der Justiz
Recht haben heisst noch lange nicht Recht bekommen.

Diese Jonglieren und Taktieren um Mandate kann nur eines heissen ...
NICHT WÄHLEN !!!
Damit bewegt ihr mehr als mit einer Stimmabgabe. (Siehe oben)

Montag, 15. Juni 2009

Wahlgeschenke

Die ersten Wahlgeschenke purzeln in die bundesdeutschen Haushalte.
Alles soll besser werden.
Die Parteiprogramme überbieten sich mit Versprechungen.
Alles wird gerechter, die Steuern gehen runter,
die Arbeitsplätze werden sicher, die Renten sowieso.

Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.

noch ein Link

und noch einer