Heute erzählt man sich keine Geschichten mehr, es wird gepostet.
Ist es nur ein anderes Wort für Erzählen, oder ist der Inhalt auch ein Anderer?
Posten kann jeder.
Erzählen ist eine Kunst.
Was erzählen heißt, erfuhr ich vor vielen Jahren in Marrakesch auf dem Diemaa el Fna, dem großen Platz mitten in Marrakesch.
Dort sah ich einen Geschichtenerzähler umringt von Menschen.
Ich verstehe kein Wort Arabisch, aber ich konnte der Geschichte folgen.
Seine Gestik, Mimik und Ausdruckskraft waren phänomenal.
Im wahrsten Sinne des Wortes hingen wir alle, die wir um ihn herumstanden, an seinen Lippen. Damals begriff ich, was Erzählen heißt.
Liebe Freunde, wenn Sie Texte aus meinem Blog verwenden,
bitte geben Sie den Autor an, sonst ist es geistiger Diebstahl.
bitte geben Sie den Autor an, sonst ist es geistiger Diebstahl.
Freitag, 17. Juli 2015
Dienstag, 27. Januar 2015
Leute aus Niederbayern (3)
Edelgard (56) verheiratet, 1 Tochter, 2 Söhne, gelernte Bibliothekarin, momentan im Einzelhandel tätig. Strickt gerne. Fahnenmutter bei der freiwilligen Feuerwehr.
Am meisten habe ich letzte Woche über den Papst gelacht, als er meinte, man müsse sich nicht wie die Karnickel vermehren. Das fanden wohl alle lustig bis auf ein paar Kaninchenzüchter, die den Papst dessentwegen zur Ordnung riefen. Nein, ich schwadroniere jetzt nicht über die Kirche, es wäre ein Fass ohne Boden.
Überhaupt sind es nur wenige Dinge, über die ich mich aufregen kann und die Kirche gehört definitiv nicht dazu.
Gefreut habe ich mich über den Wahlsieg von Alexis Tsipras. Das Volk hat gesprochen! Was haben die mit den Griechen alles gemacht. Die Banken stopften sich die Taschen voll und der griechische Normalo muss die Sache ausbaden. Es haben nur die mehr bekommen, die sowieso schon zu viel haben. Ich hoffe, dass sich das unter dem jungen Linkenpolitiker ändert. Die Merkel soll sich mal genau anhören, was der Alexis zu sagen hat und nicht nur auf den Schäuble hören.
Ach ja, die Merkel-Mutti. Doch ich mag sie. Vieles macht sie ja richtig, aber das mit den Griechen finde ich nicht gut. Es darf nicht sein, dass ein ganzes Volk wegen unfähiger Politiker büßen muss.
Am meisten habe ich letzte Woche über den Papst gelacht, als er meinte, man müsse sich nicht wie die Karnickel vermehren. Das fanden wohl alle lustig bis auf ein paar Kaninchenzüchter, die den Papst dessentwegen zur Ordnung riefen. Nein, ich schwadroniere jetzt nicht über die Kirche, es wäre ein Fass ohne Boden.
Überhaupt sind es nur wenige Dinge, über die ich mich aufregen kann und die Kirche gehört definitiv nicht dazu.
Gefreut habe ich mich über den Wahlsieg von Alexis Tsipras. Das Volk hat gesprochen! Was haben die mit den Griechen alles gemacht. Die Banken stopften sich die Taschen voll und der griechische Normalo muss die Sache ausbaden. Es haben nur die mehr bekommen, die sowieso schon zu viel haben. Ich hoffe, dass sich das unter dem jungen Linkenpolitiker ändert. Die Merkel soll sich mal genau anhören, was der Alexis zu sagen hat und nicht nur auf den Schäuble hören.
Ach ja, die Merkel-Mutti. Doch ich mag sie. Vieles macht sie ja richtig, aber das mit den Griechen finde ich nicht gut. Es darf nicht sein, dass ein ganzes Volk wegen unfähiger Politiker büßen muss.
Sonntag, 7. Dezember 2014
Was ist wenn ...
Zunächst vermutete ich eine »Zeitungsente«
... Ausländer müssen auch im privaten Umfeld Deutsch reden ...
Mit einem Kopfschütteln und einem Schulterzucken tat ich das ab.
Doch dann bohrte es in meinem Hirn: »Moment!«, sagte ich zu mir, »dahinter steht die CSU!« Dann bohrte es weiter: »Die Forderung kommt von keinem Hinterbänkler, sie steht in den Leitanträgen zum kommenden Parteitag.«
Dann widersetzte sich mein Gehirn dem weiteren Denken, weil ich die Frage stellen musste:
»Was ist, wenn ... (das Realität würde)?
Selbst beim verwendeten Konjunktiv sträubten sich mir sämtliche nicht vorhandenen Nackenhaare.
Dann machte sich mein Gehirn selbstständig und dachte trotz meiner schreckgeweiteten Augen weiter. »Wenn so eine Forderung in einem offiziellen Leitantrag formuliert wurde, dann müssen sich die Urheber auch darüber Gedanken gemacht haben, wie sie diese Forderung umsetzen, wie sie sie kontrollieren und, vor allen Dingen, wie sie diese Forderung bei Nichtbeachten ahnden.«
Exakt an diesem Punkt holte ich mein bisher immer funktionierendes Argument hervor: »Wir leben in einem demokratischen Staat mitten in Europa im Jahre 2014!«
Das Argument verkrümelte sich diesmal ganz heimlich und leise in eine Ecke und blieb stumm. Seit dieser Zeit habe ich Angst!
... Ausländer müssen auch im privaten Umfeld Deutsch reden ...
Mit einem Kopfschütteln und einem Schulterzucken tat ich das ab.
Doch dann bohrte es in meinem Hirn: »Moment!«, sagte ich zu mir, »dahinter steht die CSU!« Dann bohrte es weiter: »Die Forderung kommt von keinem Hinterbänkler, sie steht in den Leitanträgen zum kommenden Parteitag.«
Dann widersetzte sich mein Gehirn dem weiteren Denken, weil ich die Frage stellen musste:
»Was ist, wenn ... (das Realität würde)?
Selbst beim verwendeten Konjunktiv sträubten sich mir sämtliche nicht vorhandenen Nackenhaare.
Dann machte sich mein Gehirn selbstständig und dachte trotz meiner schreckgeweiteten Augen weiter. »Wenn so eine Forderung in einem offiziellen Leitantrag formuliert wurde, dann müssen sich die Urheber auch darüber Gedanken gemacht haben, wie sie diese Forderung umsetzen, wie sie sie kontrollieren und, vor allen Dingen, wie sie diese Forderung bei Nichtbeachten ahnden.«
Exakt an diesem Punkt holte ich mein bisher immer funktionierendes Argument hervor: »Wir leben in einem demokratischen Staat mitten in Europa im Jahre 2014!«
Das Argument verkrümelte sich diesmal ganz heimlich und leise in eine Ecke und blieb stumm. Seit dieser Zeit habe ich Angst!
Freitag, 21. November 2014
Rente mit 63 - abschlagsfrei - zu teuer!
"Nachfolgende Generationen müssen das ausbaden!", heißt es in Politikerkreisen.
Immer, wenn etwas dem Volke zugutekommt, ist es zu teuer.
Warum nur kommen solche Einwände nicht, wenn milliardenschwere Rüstungsausgaben anstehen? Stellen hochgerüstete Armeen kein Bedrohungspotenzial für unsere nachfolgende Generation dar?
Ich weiß, liebe Politiker, ich vergleiche Äpfel mit Birnen. Wir müssen schließlich unsere Demokratie am Hindukusch verteidigen und müssen die Vasallendienste für die Amis zu deren Zufriedenheit erledigen. Da sind wir so eingespannt, dass wir das selbstständige Denken verloren haben. Das macht alles der Obama für uns. Schließlich kennt er sich ja mit seinen deutschen Pappenheimern dank NSA bestens aus.
Ich werde das Gefühl nicht los, dass sich die Politischen über die Tragweite ihrer Beschlüsse nicht im Klaren sind.
Ebenso beschleicht mich das Gefühl,dass Gesetzesvorlagen gar nicht durchgelesen werden. Dafür gibt es ja einen Vordenker, der bestimmt, wie abgestimmt werden muss. Das nennt sich dann »Hohe Schule des Parlamentarismus«.
Freitag, 7. November 2014
Whisky, Weisswurst und Kasatschok
Für die Schotten ist es eine Katastrophe! Der weltbeste Whisky ist ein Single Malt von Yamazaki, einem Japaner!
Aber nicht nur das. Unter den ersten fünf weltbesten Whiskys ist kein einziger Schotte.
Wenn Sie jetzt müde lächeln und dieser Meldung nichts Revoluzzerisches abgewinnen können, stellen Sie sich dieses Szenario vor.
Die weltbeste Weißwurst kommt nicht aus Bayern, sondern aus Weißrussland (Belarus). Unter den Erstplatzierten würden Schleswig-Holstein, Griechenland, Mecklenburg-Vorpommern und Malta vor den Bayern residieren. Nicht nur die bayerische Metzgerinnung würde zusammenbrechen. Es würde an den Grundfesten des Freistaates gerüttelt. Im Maximilianeum würde sofort ein Krisenstab gebildet und eine Untersuchungskommission eingerichtet. Eine bajuwarische Gesandtschaft würde unverzüglich nach Minsk eilen, das ist die Hauptstadt von Weißrussland und würde die Auswahlkriterien infrage stellen. Schließlich würde ein findiger Journalist herausfinden, dass vor über hundert Jahren ein Niederbayer in den Osten auswanderte, um dort sein Metzgerhandwerk auszuüben. München und Minsk würden eine Städtepartnerschaft eingehen. Die bayrische Seele wäre halbwegs besänftigt und wenig später würde am Münchner Marienplatz ein weißrussisches Restaurant eröffnen, in dem die Weißwürste mit einem Wodka serviert würden. Die Trachtenvereine in und um München würden den Kasatschok in ihr Programm aufnehmen und der FC Bayern würde ein Freundschaftsspiel gegen den FK Dinamo Minsk austragen.
Aber nicht nur das. Unter den ersten fünf weltbesten Whiskys ist kein einziger Schotte.
Wenn Sie jetzt müde lächeln und dieser Meldung nichts Revoluzzerisches abgewinnen können, stellen Sie sich dieses Szenario vor.
Die weltbeste Weißwurst kommt nicht aus Bayern, sondern aus Weißrussland (Belarus). Unter den Erstplatzierten würden Schleswig-Holstein, Griechenland, Mecklenburg-Vorpommern und Malta vor den Bayern residieren. Nicht nur die bayerische Metzgerinnung würde zusammenbrechen. Es würde an den Grundfesten des Freistaates gerüttelt. Im Maximilianeum würde sofort ein Krisenstab gebildet und eine Untersuchungskommission eingerichtet. Eine bajuwarische Gesandtschaft würde unverzüglich nach Minsk eilen, das ist die Hauptstadt von Weißrussland und würde die Auswahlkriterien infrage stellen. Schließlich würde ein findiger Journalist herausfinden, dass vor über hundert Jahren ein Niederbayer in den Osten auswanderte, um dort sein Metzgerhandwerk auszuüben. München und Minsk würden eine Städtepartnerschaft eingehen. Die bayrische Seele wäre halbwegs besänftigt und wenig später würde am Münchner Marienplatz ein weißrussisches Restaurant eröffnen, in dem die Weißwürste mit einem Wodka serviert würden. Die Trachtenvereine in und um München würden den Kasatschok in ihr Programm aufnehmen und der FC Bayern würde ein Freundschaftsspiel gegen den FK Dinamo Minsk austragen.
Mittwoch, 1. Oktober 2014
Potzblitz !
Fürstenzell: Das ging aber schnell. Kaum die Amtskette abgelegt, schon Ehrenbürger. Jetzt darf er bei Franco neben dem Holler Michl sitzen. Ich hab ja garnichts gegen den Franco, aber es gibt schönere Plätze.
Und zeitgleich wurde das Wildbiotop auf dem Mayer-Wirt-Areal eingeebnet. Was sagt uns das?
Beides zusammen hat Symbolkraft, anders kann man das gar nicht erklären. Mir ist nur noch nicht so klar in welche Richtung das Symbol zeigt.
Zurück zur Sitzordnung. Allzugerne würde ich mich mal so für ein kleines Weilchen dazwischensetzen, um mitzubekommen, was die beiden ausbaldowern.
Der Michl mag mich ja nicht besonders, weil ich ihn damals, als er noch aktiv war, im Marktgemeinderat mit meinen roten Socken ärgerte. Das waren noch Zeiten.
Die CSU hatte die absolute Mehrheit. Was bedeutete das? Immer dann, wenn die Nichtschwarzen, also wir, das Diskutieren anfingen, kam von einem Rabenschwarzen der Antrag zur Geschäftsordnung: "Ende der Debatte!" Da nun die absolute Mehrheit, ich erwähnte sie schon oben, bei den Schwarzen war, wurde die Diskussion mit den Stimmen der Mehreren abgewürgt. Nein, halt, nicht "abgewürgt", das wäre nicht demokratisch, sie wurde mit den Stimmen der Mehreren unterdrückt, ... auch falsch, abgewählt. Ja, "abgewählt" ist besser. Jedenfalls durfte nicht mehr dikutiert werden.
Das ist Schnee von gestern Freunde. Heutzutags gibt es im Gremium keine absolute Mehrheit mehr, sie wurde schon zu Lehners Zeiten abgewählt! Und das ist gut so. Wobei Parteipolitik, so richtige Parteipolitik in einem Marktgemeinderat nichts zu suchen hat. Aber so ganz kann man sie auch nicht aussen vor lassen, oder?
Jetzt habens sogar einen SPD Bürgermeister. So besehen war der Lehner Franz der "Zwischenpapst". Von Schwarz zu Rot.
Aber es ist wie mit der Mode. Es kommt alles einmal wieder, aber hoffentlich nicht so schnell.
Jetzt warten wir erst mal alle ab, was sich auf der eingeebneten Brache tut. Die werden doch nicht in den Winter hinein mit dem Bauen anfangen? Oder doch? Vielleicht erfahre ich das ja alles, wenn ich mal zwischen den beiden Ehrenbürgern sitzen darf.
Es grüsst Euch alle in die Nacht
Fabrizius
Und zeitgleich wurde das Wildbiotop auf dem Mayer-Wirt-Areal eingeebnet. Was sagt uns das?
Beides zusammen hat Symbolkraft, anders kann man das gar nicht erklären. Mir ist nur noch nicht so klar in welche Richtung das Symbol zeigt.
Zurück zur Sitzordnung. Allzugerne würde ich mich mal so für ein kleines Weilchen dazwischensetzen, um mitzubekommen, was die beiden ausbaldowern.
Der Michl mag mich ja nicht besonders, weil ich ihn damals, als er noch aktiv war, im Marktgemeinderat mit meinen roten Socken ärgerte. Das waren noch Zeiten.
Die CSU hatte die absolute Mehrheit. Was bedeutete das? Immer dann, wenn die Nichtschwarzen, also wir, das Diskutieren anfingen, kam von einem Rabenschwarzen der Antrag zur Geschäftsordnung: "Ende der Debatte!" Da nun die absolute Mehrheit, ich erwähnte sie schon oben, bei den Schwarzen war, wurde die Diskussion mit den Stimmen der Mehreren abgewürgt. Nein, halt, nicht "abgewürgt", das wäre nicht demokratisch, sie wurde mit den Stimmen der Mehreren unterdrückt, ... auch falsch, abgewählt. Ja, "abgewählt" ist besser. Jedenfalls durfte nicht mehr dikutiert werden.
Das ist Schnee von gestern Freunde. Heutzutags gibt es im Gremium keine absolute Mehrheit mehr, sie wurde schon zu Lehners Zeiten abgewählt! Und das ist gut so. Wobei Parteipolitik, so richtige Parteipolitik in einem Marktgemeinderat nichts zu suchen hat. Aber so ganz kann man sie auch nicht aussen vor lassen, oder?
Jetzt habens sogar einen SPD Bürgermeister. So besehen war der Lehner Franz der "Zwischenpapst". Von Schwarz zu Rot.
Aber es ist wie mit der Mode. Es kommt alles einmal wieder, aber hoffentlich nicht so schnell.
Jetzt warten wir erst mal alle ab, was sich auf der eingeebneten Brache tut. Die werden doch nicht in den Winter hinein mit dem Bauen anfangen? Oder doch? Vielleicht erfahre ich das ja alles, wenn ich mal zwischen den beiden Ehrenbürgern sitzen darf.
Es grüsst Euch alle in die Nacht
Fabrizius
Samstag, 30. August 2014
Wieder mal: Fürstenpark ...
... am Mühlbach.
Auch wenn der Name wunderschön zu lesen ist, wunderschön einen Briefkopf zieren könnte. Es passiert nichts!
Voller Hoffnung fahre ich mehrmals wöchentlich an dem unfreiwilligen Biotop vorbei.
Vor 6 Monaten wurde vollmundig via Tageszeitung verkündet, es würde spätestens im Sommer mit dem Bauen angefangen.
Dann kam vor ca 2 Wochen eine Doppelseite in der PaWo, mehr war bisher nicht!
Das Unkraut wuchert weiter.
Ich betone nochmal. Diese Anlage wird wunderschön, wenn sie denn mal wird. Auf den zwei Seiten PaWo wäre sicher noch ein Platzerl gewesen für den Hinweis "Bezugsfertig ab ...!, sagen wir mal "September 2015", oder sowas in der Richtung.
War aber nicht!
Nicht mal der Baubeginn konnte nachgelesen werden.
In 3 Wochen beginnt der Herbst.
Das erinnert mich an das wunderbare Gedicht "Herbsttag" von Rainer Maria Rilke, in dem zum Schluß die Zeilen stehen.
Auch wenn der Name wunderschön zu lesen ist, wunderschön einen Briefkopf zieren könnte. Es passiert nichts!
Voller Hoffnung fahre ich mehrmals wöchentlich an dem unfreiwilligen Biotop vorbei.
Vor 6 Monaten wurde vollmundig via Tageszeitung verkündet, es würde spätestens im Sommer mit dem Bauen angefangen.
Dann kam vor ca 2 Wochen eine Doppelseite in der PaWo, mehr war bisher nicht!
Das Unkraut wuchert weiter.
Ich betone nochmal. Diese Anlage wird wunderschön, wenn sie denn mal wird. Auf den zwei Seiten PaWo wäre sicher noch ein Platzerl gewesen für den Hinweis "Bezugsfertig ab ...!, sagen wir mal "September 2015", oder sowas in der Richtung.
War aber nicht!
Nicht mal der Baubeginn konnte nachgelesen werden.
In 3 Wochen beginnt der Herbst.
Das erinnert mich an das wunderbare Gedicht "Herbsttag" von Rainer Maria Rilke, in dem zum Schluß die Zeilen stehen.
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.
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