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Freitag, 21. November 2014

Rente mit 63 - abschlagsfrei - zu teuer!


"Nachfolgende Generationen müssen das ausbaden!", heißt es in Politikerkreisen.
Immer, wenn etwas dem Volke zugutekommt, ist es zu teuer.
Warum nur kommen solche Einwände nicht, wenn milliardenschwere Rüstungsausgaben anstehen? Stellen hochgerüstete Armeen kein Bedrohungspotenzial für unsere nachfolgende Generation dar?
Ich weiß, liebe Politiker, ich vergleiche Äpfel mit Birnen. Wir müssen schließlich unsere Demokratie am Hindukusch verteidigen und müssen die Vasallendienste für die Amis zu deren Zufriedenheit erledigen. Da sind wir so eingespannt, dass wir das selbstständige Denken verloren haben. Das macht alles der Obama für uns. Schließlich kennt er sich ja mit seinen deutschen Pappenheimern dank NSA bestens aus.
Ich werde das Gefühl nicht los, dass sich die Politischen über die Tragweite ihrer Beschlüsse nicht im Klaren sind.
Ebenso beschleicht mich das Gefühl,dass Gesetzesvorlagen gar nicht durchgelesen werden. Dafür gibt es ja einen Vordenker, der bestimmt, wie abgestimmt werden muss. Das nennt sich dann »Hohe Schule des Parlamentarismus«.

Freitag, 7. November 2014

Whisky, Weisswurst und Kasatschok

Für die Schotten ist es eine Katastrophe! Der weltbeste Whisky ist ein Single Malt von Yamazaki, einem Japaner!
Aber nicht nur das. Unter den ersten fünf weltbesten Whiskys ist kein einziger Schotte.
Wenn Sie jetzt müde lächeln und dieser Meldung nichts Revoluzzerisches abgewinnen können, stellen Sie sich dieses Szenario vor.
Die weltbeste Weißwurst kommt nicht aus Bayern, sondern aus Weißrussland (Belarus). Unter den Erstplatzierten würden Schleswig-Holstein, Griechenland, Mecklenburg-Vorpommern und Malta vor den Bayern residieren. Nicht nur die bayerische Metzgerinnung würde zusammenbrechen. Es würde an den Grundfesten des Freistaates gerüttelt. Im Maximilianeum würde sofort ein Krisenstab gebildet und eine Untersuchungskommission eingerichtet. Eine bajuwarische Gesandtschaft würde unverzüglich nach Minsk eilen, das ist die Hauptstadt von Weißrussland und würde die Auswahlkriterien infrage stellen. Schließlich würde ein findiger Journalist herausfinden, dass vor über hundert Jahren ein Niederbayer in den Osten auswanderte, um dort sein Metzgerhandwerk auszuüben. München und Minsk würden eine Städtepartnerschaft eingehen. Die bayrische Seele wäre halbwegs besänftigt und wenig später würde am Münchner Marienplatz ein weißrussisches Restaurant eröffnen, in dem die Weißwürste mit einem Wodka serviert würden. Die Trachtenvereine in und um München würden den Kasatschok in ihr Programm aufnehmen und der FC Bayern würde ein Freundschaftsspiel gegen den FK Dinamo Minsk austragen.


Mittwoch, 1. Oktober 2014

Potzblitz !

Fürstenzell: Das ging aber schnell. Kaum die Amtskette abgelegt, schon Ehrenbürger. Jetzt darf er bei Franco neben dem Holler Michl sitzen. Ich hab ja garnichts gegen den Franco, aber es gibt schönere Plätze.

Und zeitgleich wurde das Wildbiotop auf dem Mayer-Wirt-Areal eingeebnet. Was sagt uns das?
Beides zusammen hat Symbolkraft, anders kann man das gar nicht erklären. Mir ist nur noch nicht so klar in welche Richtung das Symbol zeigt.

Zurück zur Sitzordnung. Allzugerne würde ich mich mal so für ein kleines Weilchen dazwischensetzen, um mitzubekommen, was die beiden ausbaldowern.
Der Michl mag mich ja nicht besonders, weil ich ihn damals, als er noch aktiv war, im Marktgemeinderat mit meinen roten Socken ärgerte. Das waren noch Zeiten. 

Die CSU hatte die absolute Mehrheit. Was bedeutete das? Immer dann, wenn die Nichtschwarzen, also wir, das Diskutieren anfingen, kam von einem Rabenschwarzen der Antrag zur Geschäftsordnung: "Ende der Debatte!" Da nun die absolute Mehrheit, ich erwähnte sie schon oben, bei den Schwarzen war, wurde die Diskussion mit den Stimmen der Mehreren abgewürgt. Nein, halt, nicht "abgewürgt", das wäre nicht demokratisch, sie wurde mit den Stimmen der Mehreren unterdrückt, ... auch falsch, abgewählt. Ja, "abgewählt" ist besser. Jedenfalls durfte nicht mehr dikutiert werden.
Das ist Schnee von gestern Freunde. Heutzutags gibt es im Gremium keine absolute Mehrheit mehr, sie wurde schon zu Lehners Zeiten abgewählt! Und das ist gut so. Wobei Parteipolitik, so richtige Parteipolitik in einem Marktgemeinderat nichts zu suchen hat. Aber so ganz kann man sie auch nicht aussen vor lassen, oder?

Jetzt habens sogar einen SPD Bürgermeister. So besehen war der Lehner Franz der "Zwischenpapst". Von Schwarz zu Rot.
Aber es ist wie mit der Mode. Es kommt alles einmal wieder, aber hoffentlich nicht so schnell.

Jetzt warten wir erst mal alle ab, was sich auf der eingeebneten Brache tut. Die werden doch nicht in den Winter hinein mit dem Bauen anfangen? Oder doch? Vielleicht erfahre ich das ja alles, wenn ich mal zwischen den beiden Ehrenbürgern sitzen darf.

Es grüsst Euch alle in die Nacht
Fabrizius

Samstag, 30. August 2014

Wieder mal: Fürstenpark ...

... am Mühlbach.
Auch wenn der Name wunderschön zu lesen ist, wunderschön einen Briefkopf zieren könnte. Es passiert nichts!
Voller Hoffnung fahre ich mehrmals wöchentlich an dem unfreiwilligen Biotop vorbei.
Vor 6 Monaten wurde vollmundig via Tageszeitung verkündet, es würde spätestens im Sommer mit dem Bauen angefangen.
Dann kam vor ca 2 Wochen eine Doppelseite in der PaWo, mehr war bisher nicht!
Das Unkraut wuchert weiter.
Ich betone nochmal. Diese Anlage wird wunderschön, wenn sie denn mal wird. Auf den zwei Seiten PaWo wäre sicher noch ein Platzerl gewesen für den Hinweis "Bezugsfertig ab ...!, sagen wir mal "September 2015", oder sowas in der Richtung.
War aber nicht!
Nicht mal der Baubeginn konnte nachgelesen werden.
In 3 Wochen beginnt der Herbst.
Das erinnert mich an das wunderbare Gedicht "Herbsttag" von Rainer Maria Rilke, in dem zum Schluß die Zeilen stehen.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.


Sonntag, 13. Juli 2014

ENDLICH

Berlin: Nachdem nachweislich über 70% der Handys im Regierungsviertel von diversen Geheimdiensten abgezapft werden, entschloss sich die Bundesregierung einen Botendienst einzurichten. So sollen in Zukunft alle sensiblen Daten nicht mehr per Handy, SMS, e-mail oder Postbrief ihren Empfänger erreichen, sondern ausschließlich per Boten übermittelt werden.
Den Zuschlag bekam eine US-amerikanische Firma, die bereits viel Erfahrung auf diesem Gebiet verfügt. So erledigt sie seit Jahren den Informationsaustausch vieler amerikanischer Behörden unter anderem auch den der CIA und der NSA.
Kanzleramtsminister Altmaier, zuständig für die bundesdeutschen Geheimdienste, verspricht sich einen effizienteren und reibungsloseren Datentransfer mit den amerikanischen Freunden, der dann nicht mehr so oft durch oppositionelle Abgeordnete oder renitenter Medien infrage gestellt werden kann.

Freitag, 30. Mai 2014

Was macht Ihr aus Europa?

Erst wird er hochgejazzt, dann infrage gestellt. Jean Claude Junker war Spitzenkandidat der konservativen EVP. Die EVP hat die meisten Stimmen eingefahren, das heißt aber noch lange nicht,, dass der Spitzenkandidat auch das Amt des Komissionspräsidenten bekommt.
So ist das in Europa, dem Volk wird ein Gesicht vorgegaukelt, selbst die Presse fällt drauf rein, dann kommt der Politklüngel und mauschelt in Hinterzimmern sein eigenes Konstrukt.
Das ist nicht mein Europa!
Junker hat das alles gewusst, schließlich ist er lange genug in diesem Geschäft. Dem angeblich so »mündigen Europäer« wird eine riesige Lügengeschichte präsentiert.
Was macht Ihr aus Europa?
Von euch Luschen lasse ich mir nicht mehr vorgaukeln, wie wichtig die Europawahl sei.
So nicht, Ihr Politkasperl, das nächste Mal könnt Ihr mich mal im ... (frei nach Goethe: »Götz von Berlichingen«)

http://www.tagesschau.de/europawahl/startseite/eu410.html

Donnerstag, 29. Mai 2014

Die Frage aller Fragen

Die Kommunalwahlen sind gelaufen und für Europa interessiert sich keine Sau.
Da stellt sich nun die Frage:
»Was kommt nach Merkel?«
Diese Frage wird in Berlin und der gesamten Republik verhalten diskutiert. Trotz intensiven Spionierens ist es selbst der NSA nicht gelungen brauchbares Material herauszufiltern, um vorauszusagen, was Mutti planen wird, wenn sie denn noch planen darf.
In den Reihen der C-Parteien ist ganz oben die Personaldecke dünn bis mau, wenn nicht sogar unbesetzt.
Alle Kronprinzen, Hoffnungsträger und Karrieregeilen wurden von Mutti rasiert, da ist nix mehr übrig.
Darum sollten wir ganz schnell die Weichen Richtung Süden stellen, bevor Flintenuschi mit ihrem eiskalten Charme die Republik in Kampfzonen einteilt.
Jetzt muss ein Bayer ran! Eigentlich ist er ja ein Franke, aber denen da droben im Norden fällt das nicht auf. So was hatten wir schon mal im letzten Jahrtausend. Da wurde ein ehemaliger Wadlbeißer Kanzlerkandidat. Nur wurde der damals nicht »Wadlbeißer« genannt, sondern »blondes Fallbeil« und er kam nicht aus Franken, sondern aus Oberbayern.
Sie merken es, ich bin ein Fan von Markus Söder. Der hat’s drauf. Macht Schmutzeleien, wenn’s notwendig ist und gibt sich staatstragend heimatverbunden wenn denn hilft. Er ist ein politisches Chamäleon, das sind die Besten!
Den Ministerpräsidentenbonus kann er locker überspringen, so wandlungsfähig wie der ist. Dann hat die Republik endlich wieder einen Macher und evangelisch iss er auch noch.